Auf geht’s nach China

Nach einem sonnigen Frühlingstag in Linz und ging es ohne umständliches Umsteigen mit dem ICE direkt zum Flughafen Wien — sehr angenehm und empfehlenswert. Das Terminal 3 wirkt sehr neu und strukturiert. Die Zeit bis zum Abflug vergeht wie im Flug. 😉

Um 22:40 geht es mir einer Boing 777-300ER von Emirates Airlines nach Dubai. Das ICE mit kostenlosen Information, Kommunikation uns Entertainment bietet ein sehr umfangreiches Angebot. Nach etwa einer Stunde wurde das Essen serviert. Ich habe mich für das Lamm mit Couscous und Spinat entschieden.

Anschließend habe ich mehr schlecht als recht versucht zu schlafen. Als ich aufwachte, waren wir eine halbe Stunde vor der Landung in Dubai. Am Horizont zeichnete sich der Sonnenaufgang ab, unter uns trafen wir auf die ersten Küstenstreifen der Arabischen Emirate. Ich war beeindruckt von der sandigen Farbe der Erde, die Häuser und die exakt geplanten Straßen. Einige davon verschwanden im Sand der Wüste. Eine kleine Kostprobe der Hitze bekam ich beim Umstieg in den klimatisierten Shuttlebus zu spüren, denn bereits morgens früh um 6 Uhr waren es ungewohnte 30 Grad. Nach der Ankunft im Terminal stand Sonne bereits hoch am Himmel.

DXB Dubai International Airport

Das Terminal war, wie das in Wien, sehr sauber und neu. Die Wartezeit gestalte sich kurzweilig. Besonders spannend war es die anderen Menschen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Erde und ihre jeweils eigene Kleidung zu betrachten. Teilweise waren sehr schöne Gewänder darunter, die ich afrikanischen Ländern zu geordnet hätte.

Mit etwas Verspätung hob der Anschlussflug in Richtung Shanghai ab. Das spannende war auch hier wieder die Erde von oben zu betrachten. Die Sicht war leider durch den Sand in der Luft nicht sehr gut.

Lange Zeit zogen die Schäfchenwolken unter uns über dem indischen Ozean dahin. Auf den asiatischen Kontinent trafen wir in der Höhe von Indien. Leider war hier die Bewölkung bis zum Sonnenuntergang so dicht, dass ich keinen Blick auf Indien oder Myanmar werfen konnte. Erst mit einkehrender Dunkelheit lichtete sich die Wolkendecke und ich konnte vereinzelt chinesische Städte ausmachen. Auffallend war die dünne Besiedlung. Shanghai erreichten wir sogar noch vor der geplanten Zeit.

Müde in Shanghai

Vom Flughafen selber habe ich nicht viel bekommen. Für Einreise musste ich mich in die lange Schlange der Ausländer einreihen. Nach dem Foto und Passkontrolle konnte ich meinen Koffer entgegen nehmen. Bereits ziemlich müde suchte ich nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Ein Chinese bot mir eine Möglichkeit mit einem Shuttlebus an. Ich war skeptisch willigte aber ein. Das Hotel machte einen billigen Eindruck und war den Preis nicht wirklich wert, aber ich war zu müde mir darüber Gedanken zu machen. Am nächsten Morgen würde ich weiter nach Hangzhou fahren.

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